Начиная с Мадуро: Венесуэла задействует только 49 из 800 гефангенов

upday.com 2 часы назад
Angehörige von politischen Gefangenen warten verzweifelt vor einem Gefängnis in Caracas auf die Freilassung ihrer Verwandten (Symbolbild) (Photo by Carlos Becerra/Getty Images) Getty Images

Yaxzodara Lozada wartet vor einem Gefängnis in Caracas - seit Tagen. Ihr Mann, ein Polizist, sitzt seit dem 17. November in Haft. Die venezolanische Regierung hat nach der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro Massenfreilassungen versprochen. Doch die Realität sieht anders aus: Nur 49 Entlassungen hat die Menschenrechtsorganisation "Foro Penal" bis Montagnachmittag bestätigt. Familien wie Lozadas harren weiter aus, ohne zu wissen, wann oder ob ihre Angehörigen freikommen.

Die Freilassungen erfolgen etwa eine Woche nach einer US-Militäroperation, bei der Maduro festgenommen wurde. Jorge Rodríguez, Vorsitzender der Nationalversammlung und Bruder der Interimspräsidentin Delcy Rodríguez, bezeichnete die Entlassungen als Geste des Friedenswillens: «Es handele sich um eine Geste der bolivarischen Regierung, die nach Frieden strebe.» Die Regierung nennt jedoch keine konkreten Zahlen.

Menschenrechtsgruppen kritisieren niedrige Zahl

Unter den 49 bestätigten Freilassungen befinden sich Staatsbürger aus Italien, Spanien, Argentinien, Israel und Kolumbien. Eine UN-unterstützte Aufklärungsmission zu Venezuela begrüßte die Entlassungen, kritisierte aber scharf, dass die Zahl weit hinter der Forderung nach sofortiger und bedingungsloser Freiheit für alle politischen Gefangenen zurückbleibe. Menschenrechtsorganisationen schätzen die Zahl der politischen Gefangenen in Venezuela auf mehr als 800.

Jenny Quiroz, eine weitere Wartende vor dem Gefängnis, hat seit 48 Tagen nichts von ihrem Mann gehört. Er wurde am 26. November festgenommen - angeblich weil er die Regierung in einer WhatsApp-Gruppe kritisiert hatte. «Wissen Sie, wie es ist, 48 Tage nicht zu wissen, ob er isst, ob sie ihn isolieren, ob sie ihn psychisch oder körperlich foltern?», sagte Quiroz.

Zwei Realitäten - Normalität und Verzweiflung

Während Familien verzweifelt warten, versucht die Regierung Normalität zu demonstrieren. Einkaufszentren, Schulen und Fitnessstudios haben wieder geöffnet. Gegenüber dem Gefängnis gehen Kinder zur Schule. Quiroz beschreibt die Lage: «Das sind zwei Realitäten. Sie wollen, dass die Welt sieht, dass alles normal ist, dass hier nichts passiert ist.»

US-Präsident Donald Trump behauptete am Samstag, die Freilassungen seien auf Druck Washingtons erfolgt: «Venezuela habe den Prozess im großen Stil in die Wege geleitet.» Quiroz hält diese Darstellung für «nicht zu 100 Prozent wahr». Am Donnerstag soll Trump die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado im Weißen Haus empfangen.

Regierung inszeniert Widerstand gegen USA

Interimspräsidentin Delcy Rodríguez besuchte eine Schule - der Besuch wurde im Staatsfernsehen übertragen. Sie verkündete, ihr Land leiste den USA aktiv Widerstand und schreibe «eine neue Seite der venezolanischen Geschichte». Sicherheitskräfte wurden landesweit an öffentlichen Schulen stationiert. Die Vorschullehrerin Ángela Ramírez sprach den Angriff vom 3. Januar mit ihren Schülern nicht an: «Ich habe es nicht angesprochen, weil ich kein Interesse oder Bedürfnis der Kinder bemerkt habe, zu erfahren, was los ist. Sie sind froh, wieder in der Schule zu sein.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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